Ich schreibe über die unsichtbare Wirkung von Räumen. 

Und beschäftige mich mit der Frage, wie Grundrisse, Material, Orientierung und Schwellen unser Nervensystem formen und damit unsere Beziehungen, Entscheidungen und Stimmungen beeinflussen. Nicht theoretisch, sondern im gelebten Alltag von Wohnungen, Büros und Schulen, in den Räumen, durch die wir uns bewegen, oft ohne sie bewusst wahrzunehmen. Viele Phänomene, die wir als persönliche Probleme deuten,  sind in Wahrheit räumliche Zustände. Architektur wirkt tiefer, leiser und beständiger, als wir es im Moment des Erlebens ahnen. Meine Arbeit bewegt sich zwischen Architektur, Psychologie und essayistische Beobachtung. Ich entwickle Texte, Buchprojekte und Audioformate über Architektur als psychische Infrastruktur, über die Art und Weise wie Räume uns innerlich begleiten, beeinflussen, prägen und begleite Menschen dabei, die Wirkung ihrer Räume besser zu verstehen und bewusst zu nutzen. Die hier versammelten Texte sind Teil einer fortlaufenden Untersuchung, eine langsame Annäherung an die stille Macht von Räumen. 

Architekt & Autor mit Fokus auf die messbare Wirkung von Räumen auf Menschen.