Dieses Buchprojekt ist nicht entstanden, weil Hausbauen falsch ist. Es ist entstanden, weil mir immer häufiger Menschen begegnet sind, die alles richtig gemacht haben und sich trotzdem nicht ruhig fühlten. Sie hatten geplant. Abgesichert. Durchgehalten und doch blieb etwas offen.
Nicht als Problem. Eher als leise Irritation.
Warum fühlen sich so viele Menschen in sicheren Strukturen innerlich unsicher? Warum erschöpft ein Leben, das äußerlich stabil ist und warum fällt es so schwer, das überhaupt zu benennen?
Dieses Buch stellt keine These auf. Es verteidigt nichts und es will niemanden von etwas abbringen. Es lädt lediglich dazu ein, einige Selbstverständlichkeiten neu zu betrachten.
Räume. Entscheidungen. Sicherheit und die Frage, ob das, was wir bauen, äußerlich wie innerlich, uns wirklich trägt.
Vielleicht finden Sie sich in manchen Gedanken wieder. Vielleicht widersprechen Sie innerlich. Beides ist willkommen.
Manchmal beginnt Veränderung nicht dort, wo wir etwas anders machen sondern dort, wo wir etwas klarer sehen.